Die Gründerinnen und Gründer der Gewerbekultur Pforzheim eG

 

Das ab 2004 verfolgte Projekt Papierfabrik Dillweißenstein sollte nicht von der Stadt oder von einem einzelnen großen Investor abhängen. Um eine finanzielle Basis zu schaffen, gründete sich deshalb im Juli 2004 die Genossenschaft Gewerbekultur Pforzheim eG. 
Eine Genossenschaft ermöglicht Menschen in Selbstverwaltung und auf solidarischer Basis gemeinsame Interessen innerhalb einer demokratischen Entscheidungsstruktur – pro Mitglied eine Stimme – zu verwirklichen. Die Einlagen und Mieten der Mitglieder sind ein wichtiger Baustein für die Finanzierung.
Für Erwerb und Sanierung einer Immobilie dieser Größe sind potente Partner nötig. Mit Vertretern der Stadt und der örtlichen traditionsreichen Baugenossenschaft Arlinger hat die Genossenschaft Gewerbekultur deshalb im Rahmen des geförderten Programmes "Nationale Stadt-Entwicklungspolitik" zwei Jahre lang konstruktiv nach Lösungsansätzen gesucht. Als zukünftige Partner denkbar sind weiterhin die örtlichen großen Baugenossenschaften, aber auch Stiftungen, die Initiativen wie die unsere unterstützen.
Ein dritter wichtiger Baustein hätte die Förderung im Rahmen eines Sanierungsgebietes sein sollen. Soweit kam es zwar faktisch nicht, aber das Zugehen auf den Gemeinderat und die Einbindung der Genossenschaft in die Stadtpolitik werden wichtige Elemente beim Verfolgen unserer Ziele bleiben. 
Der Papierfabrik folgten das Projekt Hammer & Söhne und das Projekt Güterbahnhof, alles inzwischen Geschichte. Weiterhin gilt aber: Projekte, wie sich sich die Genossenschaft Gewerbekultur auch weiterhin vornimmt, können nur gelingen, wenn Menschen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenstehen. Nur gemeinsam sind wir stark genug!