Damit das Projekt zum Leben erwacht, muss das Gelände gekauft, geplant und saniert werden. 

Es braucht grundsätzlich einen finanziellen Grundstein, der durch die gezeichneten Einlagen, die pro Quadratmeter-Nutzung der Genossenschaftsmitglieder und einzelne Privatdarlehen gelegt wird. Die Anteile differieren nach Nutzungsgröße und Nutzungsart (Wohnen, Gewerbe, Kunst/Kultur). Das Mieten der Räumlichkeiten durch die Genossen*innen dient der Refinanzierung und Unterhaltung des Projektes. Die Sicherung einer günstigen Miet durch höhere Einlagen oder durch "Muskelhypothek", also Eigenarbeit, ist ebenfalls denkbar. Durch die Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich einiges gemeinsam bewegen.

 

Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen in öffentlichen Förderdarlehen und Sanierungsmitteln des Landes. Auf dieser Basis arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat der Gewerbekultur in Abstimmung mit dem Genossenschaftsverband einen Finanzierungsplan für die Gesamtinvestition aus.

  • Genossenschaftliches Grundprinzip (Einlagen und Mieten)
  • Einlage nach Quadratmeternutzung
  • Mischkalkulation nach Lage und Ausstattungsgrad
  • Übernahme im Grundausbau möglich
  • Sicherung günstiger Miete durch höhere Einlage